BKK Scheu­fe­len

In­ter­na­tio­na­ler Wett­be­werb

Hauptsitz für eine regionale Be­triebs­kran­ken­kas­se

markant, kom­mu­ni­ka­tiv, orts­ty­pisch

Konzept

Der Neubau steht als markanter Solitär, von der Brücke abgerückt, und schafft eine starke Präsenz im he­te­ro­ge­nen Stadtraum. Die Adress­bil­dung erfolgt Richtung Schöll­kopf­stras­se, In­nen­stadt und Bahnhof. Der Bau wird ein­ge­bet­tet in eine Land­schaft aus Aktivität, den Ge­ne­ra­tio­nen­park; der städ­ti­sche Raum unter und neben der Brücke wird prägender Teil dieses Konzeptes. Das kompakte, wür­fel­ar­ti­ge Volumen des Neubaus wird durch drei Vo­lu­men­sub­trak­tio­nen in seiner Typologie geprägt und tritt in Dialog mit der ge­gen­über­lie­gen­den Kirche und dem Brü­cken­bau­werk.

Schwarzplan mit Eingliederung in Kontext
Schwarzplan
Bezüge zum Kontext
Bezüge zum Kontext
Städtebauliche Eingliederung
Städtebauliche Eingliederung
Entwicklung Kubatur
Entwicklung Kubatur

Kom­mu­ni­ka­ti­on

„Die Ge­sund­heit der Ver­si­cher­ten steht bei der BKK Scheu­fe­len stets im Mit­tel­punkt.“ Dies ist ein zentraler Satz des Portraits der BKK Scheu­fe­len und Leit­ge­dan­ke des vor­lie­gen­den Entwurfs. Ak­ti­vi­täts- und Be­we­gungs­an­ge­bo­te sowie Er­näh­rungs­bei­spie­le animieren das Umfeld und den Innenraum der BKK; Kunden, Mit­ar­bei­ter und die Be­völ­ke­rung werden ein­ge­la­den sich zu be­tei­li­gen. Alle Funk­tio­nen der BKK werden um ein groß­zü­gi­ges Atrium or­ga­ni­siert, das eine hohe Trans­pa­renz und ein kom­mu­ni­ka­ti­ves Umfeld für die Mit­ar­bei­ter eröffnet und eine beid­sei­ti­ge Be­lich­tung aller Bü­ro­flä­chen schafft. Das Atrium ist Treff­punkt und Knoten für Besucher und Mit­ar­bei­ter und ent­wi­ckelt durch die sport­li­che Ak­ti­vie­rung im Erd­ge­schoss eine Zei­chen­haf­tig­keit für die Haltung der BKK. Dieses ge­sund­heits­ori­en­tier­te Rol­len­bild als Zentrum des Entwurfes eta­blie­ren wir als Leitbild für die zu­künf­ti­ge Aus­rich­tung der BKK.

Grundriss 1. Obergeschoss
Grundriss 1. Obergeschoss
Grundriss 2. Obergeschoss
Grundriss 2. Obergeschoss

Kon­struk­ti­on

Konzeptgraphik Materialisierung

Die Ge­schich­te der BKK, her­vor­ge­gan­gen aus der Pa­pier­fa­brik Scheu­fe­len, ist der zweite zentrale Kon­zept­ge­dan­ke. Bau­kör­per­ge­stal­tung und Ma­te­ria­li­tät ori­en­tie­ren sich an den Themen: Papier > Zel­lu­lo­se­fa­ser > Holz. Damit schaffen wir eine ge­dank­li­che Ver­bin­dung zum stark fach­werk­ge­präg­ten Stadtbild von Kirchheim unter Teck. Das Gebäude ist als Ske­lett­bau kon­zi­piert, der in Holz­ske­lett­bau­wei­se aus­ge­facht wir und damit zugleich die höchste Fle­xi­bi­li­tät für alle zu­künf­ti­gen Nutzungen eröffnet. Die Fassade wird in einer feinen, ho­ri­zon­ta­len Holz Lattung aus­ge­führt, als Analogie zu einem Pa­pier­sta­pel aus dem die Volumina entnommen worden sind.

Fassadenkonzept
Fassadenkonzept

Ansichten und Schnitte

Längsschnitt mit Brücke
Längsschnitt mit Brücke
Ansicht Ost
Ansicht Ost
Querschnitt mit Kirche
Querschnitt mit Kirche
Ansicht Süd
Ansicht Süd

Pro­jekt­ver­ant­wort­li­che

Auslober:
BKK Scheu­fe­len, Kirchheim unter Teck

Ar­chi­tek­tur:
kar­zel­will­kar­zel Ar­chi­tek­ten, Köln

Mitarbeit:
Nazanin Afshari, Nina Kuka, Nicole Schütte

Tragwerk:
Fast + Epp, Darmstadt

Land­schaft:
Knüvener Ar­chi­tek­tur­land­schaft, Köln

Brand­schutz:
IB Schal­len­berg, Krefeld

Pro­jekt­da­ten

Nutz­flä­che:
1.944m²

Brut­to­raumin­halt:
9.998m³

Grund­stücks­grö­ße:
3450m²

Gen­ra­tio­nen­park:
ca. 5.200 m²

Baukosten (DIN 276):
4,5 Mio. Euro Brutto

Länge, Breite, Höhe:
27 x 27 x 13m

Größe Atrium:
9 x 9m