Aiolos - Landmarke Duhamel

Aufwind für das Saarland, Landmarke Duhamel, Ensen

Aufwindturm als Demonstrator für neue Formen der Energiegewinnung

innovativ, effizient, markant

Konzept

Unsere Leitidee ist, mit der Landmarke die Erinnerung an die bergbauliche Vergangenheit im Saarland mit einem Blick in die Zukunft der Energieerzeugung zu verbinden: Aiolos nutzt das Prinzip des Kamineffekts, um auf dem schwarzen Haldenplateau eine spielerische Variante eines Aufwindkraftwerks zu installieren, dessen Schaft weithin sichtbar ist. Der selbst erzeugte Strom beleuchtet nachts die Landmarke und setzt ein neues Zeichen für den Strukturwandel an der Saarachse.

Eine neue Art der Energieerzeugung, die Technologie des Aufwindkraftwerks, schlägt die Brücke in die Zukunft. Von der Mitte des Plateaus verlaufen Wege in Richtung wichtiger Ausblicke: dem Kraftwerk Ensdorf, nach Saarlouis und zur Dillinger Hütte; hier kann der Besucher die Vergangenheit reflektieren.

Zeichen
Landmarke als Haldenzeichen

Wirkung

Die Sonne scheint durch ein großes lichtdurchlässiges Kollektor-Dach und heizt die Luft darunter auf. Die warme Luft strömt zu einem zentralen Kamin und wird durch Turbinen in elektrischen Strom umgewandelt. Die Ringe des Turms sind mit LEDs bestückt, die nachts in Abhängigkeit von der am Tag erzeugten Energie erstrahlen.

Grundriss
Grundriss mit Bezügen ins Umfeld
Aufwindprinzip
Funktionsprinzip Aufwindkraftwerk
Ansicht mit Konstruktionsprinzip
Ansicht mit Konstruktionsprinzip

Konstruktion

Wir haben die Landmarke als membranbespannte Stahlkonstruktion konzipiert. Der Turm besteht aus sechs Stützen und Druckringen. Unter dem letzten Ring zum Fundament hin werden die sechs Stützen zu drei V-Stützen zusammengefasst, um die Torsions- und Horizontalkräfte abtragen zu können.

Konstruktionsprinzip
Konstruktionsprinzip
Querschnitt Halde Duhamel
Querschnitt Halde Duhamel

Projektverantwortliche

Auftraggeber:
RAG Aktiengesellschaft, Essen

Architektur:
bk2a architektur seit 2015 firmierend als karzelwillkarzel Architekten, Köln

In Zusammenarbeit mit:
Knüvener Architekturlandschaft, Köln

Tragwerk:
Schlaich, Bergermann + Partner, Stuttgart

Energetische Beratung:
Schlaich, Bergermann + Partner, Stuttgart

Projektdaten

Höhe Turm:
40m

Durchmesser Turm:
3m

Durchmesser Kollektordach:
40m
Höhe von 3,50 bis 5m über Haldenniveau